Bundespräsident besucht Dresden und Chemnitz

Bundespräsident besucht Dresden und Chemnitz

27. Oktober 2018 Aus Von Marcel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt am 1. November 2018 nach Dresden und Chemnitz.

In Dresden besucht er am Vormittag die Ausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene-Museum. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Peter-Breuer-Gymnasiums Zwickau diskutiert der Bundespräsident mit ihnen über das Thema Rassismus.

In Chemnitz kommt der Bundespräsident zunächst mit Vertreterinnen und Vertretern von innerstädtischer Gastronomie und des Einzelhandels zusammen. Im Anschluss trifft er Bürgerinnen und Bürger der Stadt Chemnitz zum Gespräch. Diese Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger haben unterschiedliche biographische Hintergründe und stehen in aktuellen politischen Themen für gegensätzliche Positionen. Mit seinen Gesprächspartnern möchte der Bundespräsident kritische Fragen, offene Aufgaben und Probleme in Chemnitz und darüber hinaus diskutieren.

Bei diesem Dialog soll es darum gehen, miteinander zu sprechen, nicht übereinander – auch respektvoll zu streiten, etwa über gesellschaftliche Vielfalt, über Zuwanderungspolitik und über das Thema Sicherheit, aber auch darüber, wo Grenzen des Dialogs liegen, was verfassungsfeindlicher Hetze und Hass entgegengesetzt werden kann und wie ein gutes und friedliches Zusammenleben in Chemnitz und andernorts gelingen kann.

Das Gespräch findet an der Kaffeetafel des Bundespräsidenten statt, einer Gesprächsreihe, bei der der Bundespräsident an verschiedenen Orten mit unterschiedlichsten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt und vor allem auch Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten miteinander ins Gespräch bringt.